Im September 2025 sind die Bahnhofottos – das sind Jakob, Nils und Moyie (also ich) – in ihr erstes großes Abenteuer aufgebrochen. So, oder so ähnlich würde glaub‘ ich eine richtig krasse Einleitung beginnen. Dass es eigentlich nur eine reine Chaos-Aktion von uns drei war, kann sich jede*r denken, der oder die uns kennt.
Inspiriert von GeoWizard, der schon in einer geraden Linie durch Wales, England, Schottland und so weiter gestapft ist, dachten wir uns: Das können wir auch… im kleinen Stil! Und somit planten wir unsere erste eigene Straightline-Mission, 5 Kilometer lang durch Wald, Wiesen und einem Dorf im Enzkreis.

Noch glücklich und voller Vorfreude stapften wir los. Ich hab‘ mir zuvor noch extra eine gebrauchte GoPro gekauft, die Nils die ganze Zeit an der Brust mit sich rumgetragen hatte, denn am Ende sollte ja ein lustiges YouTube Video dabei rauskommen. Unsere gute Laune wurde schon zerstört, nachdem wir die ersten 50 Meter nicht richtig recorded hatten. Danach war ein riesiges Feld aus Beeren-Büschen im Weg und zack hatte sich Nils irgendwann ein Loch in die Hose gerissen.
Jakob wurde später mehrmals von einer Wespe gestochen. Irgendwann waren wir dann aber auf freiem Feld angekommen und passierten problemlos Neubärental. Auf einem gepflückten Acker wurden wir aus einem Auto auf einem Feldweg komisch beäugt und dann begann der schlimmste Wald der Welt! Kaum ein richtiges Durchkommen, die Motivation war am Boden und am Ende hab‘ ich meinen Camcorder auf einen Asphaltweg fallen lassen.
Den bei GeoWizard eingeführten Burdell-Score lassen wir bei dieser Mission mal außer Acht – an der Genauigkeit und dem korrektem Tracking (vielleicht nicht nur mit Handy-GPS) müssen wir noch arbeiten. Großer Fun war es trotzdem und es ist meiner Meinung nach ein ganz witziges Video dabei rausgekommen.

Das ganze Video gibt’s auf meinem YouTube-Kanal zu finden:
Die Intro-Musik ist von mir selbst komponiert. Dazu hab‘ ich mir ein bisschen Zeit in Logic genommen und in meinem Heimstudio einen catchy Tune gebaut, wie ich finde. Ich nenne ihn Bang on the Line.